Geschichte:
Entwicklungsgeschichte der Pfarrgemeinde St. Josef Listerscheid:
20. September 1909 |
Gründung eines Kapellenvereins mit dem Ziel, eine eigene Kirche für das Ihnetal in Listerscheid zu errichten. |
09. April 1911 |
Erste Kontaktaufnahme mit Domkapitular Professor Dr. Alexander Schnütgen. |
10. Juli 1911 |
Domkapitular Prof. Dr. Alexander Schnütgen besichtigt mit Architekt Schneider aus Düsseldorf den vorgesehenen Platz, eine Schenkung des Bauern Metten, auf dem die Kirche entstehen soll. Als zweiter Architekt ist Herr Bernd Greitemann aus Kraghammer benannt. |
19. Februar 1912 |
B. Greitemann holt die Kirchenmöbel aus Longerich bei Köln ab, die von Prof. Dr. A. Schnütgen gekauft worden sind. Die Möbel werden in der Steinbruchkantine in Stichwiese untergebracht. |
19. Mai 1912 |
Feierliche Grundsteinlegung. |
19. September 1912 |
Vikar Vetter in Listerscheid tätig, Wohnung in Grotewiese. |
24. März 1913 |
Ostermontag, der erste Gottesdienst, ein feierliches Levitenamt in der Kirche, am Nachmittag eine Vesper. |
16. Mai 1921 |
Der Kapellenverein übergibt sämtliches, für die kirchlichen Zwecke bestimmtes Vermögen dem Kirchenvorstand der Filialgemeinde Listerscheid-Grotewiese. |
07. Juli 1928 |
Feierliche Einweihung und Segnung des Hochaltars, in dem die Gebeine der Märtyrer Jucundinus und Casta liegen und der Kirche, die den Namen „St. Josef“ erhält.
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25. Juli 1954 |
Grundsteinlegung von Pfarrhaus und Jugendheim. Weiter wird in diesem Jahr die Neuausmalung der Kirche, Decken, Altäre, Kanzel, Figuren usw. vorgenommen und neue Lichtleitungen gelegt, die aus der Sakristei zentral gesteuert werden. |
20. Juni 1955 |
Umzug des Pfarrvikars von Grotewiese nach Listerscheid. |
20. November 1955 |
Einweihung des Jugendheims. |
30. Juni – 26. November 1962 |
Einbau der ersten Heizungsanlage in der Kirche. In diesem Jahr bekommt auch der Kirchplatz eine Asphalt-Teer-Auflage. |
Osterzeit 1965 |
Die Kirche bekommt eine neue Orgel, die Orgelbühne eine neue Berüstung. |
28. März 1965 |
Orgelweihe |
1974 |
Modernisierung der Heizung, Einbau neuer Fenster, Restaurierung der Kunstgegenstände für 20.000 DM, alle Bänke werden mit einer Polsterung versehen. |
1979 – 1982 |
Große Renovierung der Kirche. |
1993 |
Beginn mit den Bauarbeiten auf dem Kirchplatz, der vollständig umgebaut und gepflastert wird. |
10. Juli 1994 |
Segnung des neuen Kreuzes hinter der Kirche. |
Hier einige Bilder von unserer Kirche:
St. Josef Listerscheid – eine Splittergemeinde
Die Gemeinde St. Josef Listerscheid ist eine Splittergemeinde und besteht aus 9 einzelnen Ortschaften. Das wären Beukenbeul, Weschede, Papiermühle, Listerscheid, Albringhausen, Wamge, Erlen, Petersburg und Fernholte.

Seid 1992 teilt sich unsere Gemeinde schon einen Pastor mit unserer Nachbargemeinde St. Augustinus Neu-Listernohl.
Im Zuge der Einführung des Pastoralverbund 26. Mai 2002 gehört unsere Gemeinde mit zum Pfarrverbund Attendorn, wie schon im Vorwort erwähnt mit 9 einzelnen Gemeinden. Dies: Dünschede, Helden, Ennest, Stadt Attendorn, Schwalbennohl, Windhausen, Lichtringhausen, Neu-Listernohl und. Listerscheid. Der Pastoralverbund steht unter der Leitung von Pastor Josef Vorderwülbeke, weitere Helfer stehen ihm zur Verfügung: Pastor Richard Steilmann, Pastor Ludgar Vornholz, Pastor Michael Lütkevedder, Präses Bernhard Schröder, Pastor Andreas Sofka, Pastor Martin Cloer, Schwester Regina sowie Gemeindereferenten, -innen.
Nach wie vor sind die einzelnen Gemeinden selbstständig und die KV´s und die PGR´s sind weiter für Ihre Gemeinden zuständig.
Anzahl der Katholiken:
Zum gesamten Einzugsbereich Listerscheid gehören momentan 1179 Katholiken.
Die Krippe von St. Josef Listerscheid:
Seid einigen Jahren wird unsere Krippe umgestaltet, mit neuen Figuren ausgestattet und ständig erweitert. Die heilige Familie stammt als einzigste schon aus dem Jahr 1962.



